Basel365
Routen

Ausflüge ab Basel: Augusta Raurica, Arlesheim, Colmar, Freiburg und was an einem Tag wirklich geht

Von Basel ist vieles «unter einer Stunde» entfernt, aber kaum etwas ist ein halber Tag. Welche Ausflüge als Halbtag funktionieren, welche einen ganzen Tag brauchen, welche Tickets gelten und welche Kombinationen scheitern.

Von Samuel Tschudin22. Oktober 202610 Min. Lesezeit
Ausflüge ab Basel: Augusta Raurica, Arlesheim, Colmar, Freiburg und was an einem Tag wirklich geht

Basel Tourismus führt Colmar und Freiburg unter den Zielen, die weniger als eine Stunde entfernt sind, Luzern, Bern und Zürich unter jenen von einer bis zwei Stunden. Das stimmt für die Zugfahrt von Bahnhof zu Bahnhof, aber nicht für den Ausflug.

Dazu kommen der Weg vom Hotel zum Bahnhof, die Wartezeit, ein Umstieg und der Fussweg vom Zielbahnhof ins Zentrum. Diese Seite rechnet deshalb mit der Zeit von Tür zu Tür, sagt, wie viel Zeit vor Ort sinnvoll ist, und nennt die Kombinationen, die in der Praxis scheitern.

Welcher Ausflug passt in welche Zeit?

ZielZug, Bahnhof zu BahnhofTür zu Tür, unser RichtwertZeit vor OrtFormat
Riehen, Fondation BeyelerTram25 bis 45 Min.2 bis 5 Std.halber Tag
DreiländereckTram25 bis 45 Min.1 bis 2 Std.kurz
Ermitage ArlesheimTram35 bis 55 Min.2 bis 3 Std.halber Tag
RheinfeldenRegionalzug35 bis 55 Min.3 bis 5 Std.halber Tag
Augusta RauricaRegionalzug45 bis 65 Min.2:30 bis 4 Std.halber Tag
MulhouseEtwa 20 bis 30 Minuten1:15 bis 1:45 Std.4 bis 6 Std.ganzer Tag
Freiburg im BreisgauEtwa 40 bis 50 Minuten1:30 bis 2 Std.5 bis 7 Std.ganzer Tag
ColmarEtwa 45 Min. bis 1 Std.1:30 bis 2 Std.5 bis 7 Std.ganzer Tag
Bern55 Min. bis 1 Std. 10 Min.1:20 bis 1:45 Std.4 bis 6 Std.ganzer Tag
Zürich1 Std. bis 1 Std. 15 Min.1:20 bis 1:50 Std.4 bis 6 Std.ganzer Tag
Luzern1 Std. bis 1 Std. 20 Min.2:15 bis 2:45 Std.5 bis 7 Std.langer Tag

Die Zugzeiten stammen aus den Fahrplanangaben, die wir in Bahnhöfe in Basel zusammengetragen haben. Die Werte von Tür zu Tür sind Richtwerte unserer Recherche: Zug plus Weg zum Bahnhof, Wartezeit, Umstieg und Fussweg ins Zentrum, ohne aussergewöhnliche Verspätungen.

Gerade bei Luzern klafft beides weit auseinander, weil Quellen unterschiedliche Verbindungen und Startpunkte zugrunde legen. Prüfen Sie für den Tag selbst die Fahrplanauskunft, die Tabelle hilft bei der Wahl, nicht bei der Uhrzeit.

Was bietet Augusta Raurica wirklich?

Augusta Raurica ist kein kompaktes Museum, sondern eine Römerstadt, deren Reste über ein grosses Gelände verteilt sind. Zu sehen sind das römische Theater, Tempel und Forum, das Amphitheater, rekonstruierte Häuser, das Römermuseum und der Silberschatz von Kaiseraugst.

  • Schnell, etwa 2 Stunden: die wichtigsten Ruinen, wenig Lesen, keine Pause.
  • Ordentlich, 3 bis 4 Stunden: Museum, Römerhaus und Theater.
  • Mit Kindern, 4 bis 5 Stunden: mit Picknick, Fotos und Pausen.

Ab Bahnhof SBB fährt ein Regionalzug Richtung Kaiseraugst, danach geht man 15 bis 30 Minuten zu Fuss, je nach Eingang. Der Fehler, den viele machen: nur die Zugzeit einzuplanen, obwohl Haltestelle und Museumseingang nicht am gleichen Ort liegen.

Das Freigelände mit den Monumenten ist gratis. Museum und Römerhaus kosten laut dem Verzeichnis museums.ch CHF 8, ermässigt CHF 6, das Verzeichnis nennt aber kein Datum, prüfen Sie den Preis vor dem Besuch.

Museum und Römerhaus sind von März bis Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr offen, von November bis Februar Dienstag bis Sonntag von 10 bis 15 Uhr. Bei Regen verlieren die Ruinen viel, das Museum rettet dann den Besuch.

Das römische Theater von Augusta Raurica bei Basel, halbrunde Steinstufen und Mauerreste auf einer grünen Wiese unter Bäumen

Foto: Roland Zumbuehl, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Lohnt sich die Ermitage in Arlesheim?

Die Ermitage ist ein romantischer Landschaftsgarten mit Weihern, Grotten und Aussichtspunkten, kein Museum. Mit dem Tram 10 und 10 bis 20 Minuten Fussweg ist man in 35 bis 55 Minuten dort.

Für eine Runde mit Pausen rechnet man 2 bis 3 Stunden, mindestens 1:30 Stunden. Das Gelände ist im Freien weitgehend frei zugänglich, einzelne Grotten oder Anlagen können geschlossen sein, ohne dass ein Kalender das ankündigt.

Gut passt dazu der Dom von Arlesheim und ein Essen im Dorf. Schlecht passt Augusta Raurica am selben Tag: Die Kombination liegt bei 6 bis 8 Stunden von Tür zu Tür und kippt, sobald ein Anschluss verpasst ist.

Welche Halbtage liegen direkt vor der Tür?

Riehen ist der einfachste Kulturausflug: Tram 6, dann die Fondation Beyeler mit 2 bis 3 Stunden für die Ausstellung und 3 bis 4 Stunden mit Park und Café. Was der Eintritt kostet und wie die Zeitfenster funktionieren, steht in Fondation Beyeler in Riehen.

Rheinfelden erreicht man mit dem Regionalzug, die Altstadt liegt wenige Minuten vom Bahnhof. Für Gassen, Rheinbrücke und Ufer reichen 3 bis 5 Stunden, mit einem Essen oder einem Bad länger.

Die Grenze teilt Rheinfelden in eine Schweizer und eine deutsche Stadt. Das ist reizvoll, aber zusammen keine grosse Sehenswürdigkeit, wer ein monumentales Ensemble erwartet, wird enttäuscht.

Das Dreiländereck ist der am stärksten überschätzte Ausflug. Mit dem Tram 8 Richtung Kleinhüningen und einem Fussweg steht man am Pylon, an dem sich die Schweiz, Deutschland und Frankreich treffen, eine bis zwei Stunden genügen.

Ringsum liegen Hafenanlagen, Strassen und Gewerbe, kein Alpenpanorama. Als Symbol und Spaziergang am Rhein taugt es, als Hauptprogramm eines Tages nicht.

Basel als Basis: Wer zwei oder drei Ausflüge plant, wohnt am besten nah am Bahnhof SBB oder in Kleinbasel beim Badischen Bahnhof, je nach Richtung. Die gut bewerteten Unterkünfte in Basel bringen mit der Gasttaxe die BaselCard, die Tram und Bus in den Stadtzonen abdeckt, also den Weg nach Riehen, Arlesheim und zum Dreiländereck.

Unterkünfte in Basel vergleichen →Partnerlink: Eine Buchung über diesen Link unterstützt die Redaktion, ohne Aufpreis für Sie.

Colmar oder Freiburg für einen ganzen Tag?

Beide sind echte Tagesausflüge mit 1:30 bis 2 Stunden pro Weg von Tür zu Tür. Wer beide sehen will, nimmt zwei Tage: Zwischen Colmar und Freiburg fehlt eine direkte Bahnverbindung, und die Grenze kostet Stunden.

Colmar liegt auf der französischen Seite, der TER fährt vom französischen Teil des Bahnhofs SBB meist ohne Umstieg über Mulhouse dorthin. Vor Ort sind 5 bis 7 Stunden sinnvoll, in 3 bis 4 Stunden sieht man Klein-Venedig, die Altstadt und ein paar Gassen, aber kaum das Musée Unterlinden, die Markthalle oder ein ruhiges Essen.

Häufigster Fehler: Colmar mit der Hochkönigsburg und Ribeauvillé verbinden zu wollen. Das gelingt mit Auto oder Reisebus, mit dem Zug wird daraus eine Kette von Anschlüssen.

Freiburg im Breisgau erreicht man mit dem Zug ab dem Badischen Bahnhof oder dem Bahnhof SBB, vom Hauptbahnhof sind es 15 bis 25 Minuten zu Fuss zu den wichtigsten Orten. Rechnen Sie 1:30 Stunden für die Altstadt, eine Stunde für Münster und Münsterplatz, ein bis zwei für Viertel und Stadttore und den Rest für Essen, Museen oder den Schlossberg.

An Markttagen ist der Münsterplatz voll, im Sommer die ganze Altstadt. Bei Regen verlieren die Bächle und die Spaziergänge, die Museen retten den Tag.

Der Münsterplatz in Freiburg im Breisgau mit dem Fischbrunnen und dem gotischen Münster aus rotem Sandstein

Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wann ist Mulhouse die bessere Wahl?

Mulhouse ist näher, als die Tabelle der Tür-zu-Tür-Zeiten vermuten lässt: Der Zug braucht etwa 20 bis 30 Minuten, der Ausflug wegen des Wegs zu den französischen Gleisen im Bahnhof SBB und der Wege in der Stadt trotzdem 1:15 bis 1:45 Stunden pro Weg. Die Stadt ist kein zweites Colmar, ihr Reiz liegt in Industriegeschichte und Museen.

Das Nationale Automobilmuseum allein braucht 3 bis 4 Stunden, die Cité du Train und das Stoffdruckmuseum je 2 bis 3. Mehr als ein grosses Museum pro Tag geht nicht ordentlich, dafür ist Mulhouse bei Regen die beste Wahl unter den Tagesausflügen, so wie die Häuser in Basel bei Regen.

Lohnen sich Luzern, Bern und Zürich als Tagesausflug?

Bern ist die beste Wahl für einen ersten Schweizer Stadttag: Altstadt, Lauben, Bärengraben und Aare liegen nah beieinander, 4 bis 6 Stunden reichen. Zürich ist weitläufiger und teurer, wer mehrere Museen oder einen Seespaziergang plant, unterschätzt die Wege.

Luzern bedeutet 4:30 bis 5:30 Stunden Fahrt für Hin- und Rückweg. Altstadt, Kapellbrücke, See und ein Museum gehen, Pilatus oder Rigi dazu machen daraus einen Tag von 10 bis 12 Stunden, der bei schlechtem Wetter viel kostet und wenig zeigt.

Die Regel für alle drei: eine Stadt pro Tag, nie zwei kombinieren. Wer Bern und Luzern an einem Tag sehen will, sieht vor allem Zugabteile.

Welche Tickets gelten für die Ausflüge?

Die BaselCard bekommen Gäste einer Unterkunft in Basel, sie gilt laut TNW in den Zonen 10, 11, 13, 14 und 15 und ausdrücklich nicht im grenzüberschreitenden Verkehr. Für Riehen, Arlesheim und das Dreiländereck reicht sie meist, für Colmar, Mulhouse und Freiburg nie.

  • Riehen, Arlesheim, Dreiländereck: Stadt- und Regionaltarif, mit der BaselCard je nach Zone gratis.
  • Augusta Raurica und Rheinfelden: regionaler Schweizer Tarif, die Zone zeigt der Automat. Wer in Basel-Landschaft übernachtet, fährt mit dem Gästepass+ im regionalen ÖV.
  • Colmar und Mulhouse: grenzüberschreitendes Bahnticket, getrennt kaufen.
  • Freiburg: internationales Ticket oder ein grenzüberschreitendes Angebot.
  • Bern, Zürich, Luzern: normales Schweizer Bahnticket, keine Gästekarte deckt diese Strecken.

Für die TNW-Tageskarte nennen zwei Quellen CHF 20.20 und CHF 18.20, die Abweichung erklärt keine. Einen Einheitspreis der Regio-Karte für alle Ausflüge gibt es nicht, alle Gästekarten und Tageskarten vergleicht BaselCard und Mobility Ticket.

Die Altstadt von Rheinfelden direkt am Rhein, eine Zeile alter Bürgerhäuser über dem Wasser, darüber der Turm der Martinskirche

Foto: Zairon, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Welche Kombinationen funktionieren, welche nicht?

  • Riehen und Basel: sehr gut, mit der Fondation am Morgen.
  • Arlesheim und Basler Zentrum: stimmig für einen halben Tag.
  • Augusta Raurica und Rheinfelden: möglich, aber ein langer Tag von 7 bis 9 Stunden.
  • Colmar allein, Freiburg allein, Mulhouse allein: jeweils der richtige Tag.
  • Colmar und Freiburg, Colmar und Mulhouse: scheitern an Grenze und Fahrplan.
  • Arlesheim und Augusta Raurica, Dreiländereck und Riehen: auf der Karte nah, im Fahrplan weit.

Wer ein zu volles Programm entschlacken muss, streicht in dieser Reihenfolge: das Dreiländereck, das zweite Museum in derselben Stadt, das Dorf zusätzlich zu Colmar, den Berg bei Luzern bei unsicherem Wetter, eine der beiden Städte jenseits der Grenze.

Was ändert sich mit Jahreszeit und Wetter?

Bei Regen: Fondation Beyeler, die Museen von Mulhouse, das Römermuseum in Augusta Raurica, die Museen in Colmar oder Zürich. Arlesheim, das Dreiländereck und die Ruinen im Freien streicht man.

Im Sommer sind Colmar, Luzern und die Altstädte voll, die grenzüberschreitenden Züge am Wochenende ebenso. Bei Hitze bieten Ruinen und Ufer wenig Schatten, Arlesheim und Riehen sind am Morgen angenehmer, die Temperaturen nach Monat stehen in Die beste Reisezeit für Basel.

Im Herbst und Winter sind die Tage kurz, Augusta Raurica und Arlesheim taugen dann nicht für den späten Nachmittag. Im Advent ziehen die Weihnachtsmärkte von Colmar und Basel Massen an, und jede Fahrzeit wird zu knapp, mehr dazu in Basler Weihnachtsmarkt.

Welche Fehler machen Besucher?

  • Zwei Städte jenseits der Grenze an einem Tag, weil beide «unter einer Stunde» liegen.
  • Zugzeit mit Ausflugszeit verwechseln.
  • Ein Museum zu einer Stadt hinzufügen, die schon für einen halben Tag geplant ist.
  • Montage und Feiertage nicht prüfen, in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich gelten verschiedene.
  • Mit der BaselCard über die Grenze fahren.
  • Einen organisierten Ausflug buchen, um Zeit zu sparen, und dann kaum freie Zeit haben.

Früh los, abends zurück: Für Colmar, Freiburg oder Bern zählt eine Unterkunft, von der man zu Fuss zum Bahnhof kommt. Die Mittelklassehotels in Basel rund um den Bahnhof SBB und in Gundeldingen sparen jeden Morgen eine Tramfahrt, Viertel und Preise vergleicht Wo übernachten in Basel?.

Hotels nahe den Bahnhöfen ansehen →Partnerlink: Eine Buchung über diesen Link unterstützt die Redaktion, ohne Aufpreis für Sie.

Bevor Sie Basel verlassen: Die Stadt selbst füllt leicht zwei Tage, wie Basel an einem Wochenende zeigt. Den Vitra Campus jenseits der Grenze in Weil am Rhein beschreibt Vitra Campus in Weil am Rhein, die Lage aller Ziele zeigt der Stadtplan von Basel, die Tramlinien Unterwegs in Basel.

Quellen: Basel Tourismus (Tagesausflüge rund um Basel, deutsch, französisch, englisch), Tarifverbund Nordwestschweiz (Information für Touristen, Tarifbestimmungen T651 2018 bis 2024), Fahrplanangaben der Bahnen (Zugzeiten, siehe Bahnhöfe in Basel), Recherche basel365 (Richtwerte Tür zu Tür und Zeit vor Ort, Oktober 2026), museums.ch (Augusta Raurica, Preise und Öffnungszeiten).

?

Häufige Fragen

Welche Ausflüge kann man von Basel aus an einem halben Tag machen?
Riehen mit der Fondation Beyeler, die Ermitage in Arlesheim, Rheinfelden und Augusta Raurica. Alle liegen 25 bis 65 Minuten von Tür zu Tür entfernt und brauchen zwei bis fünf Stunden vor Ort.
Wie lange braucht man von Basel nach Colmar?
Der Zug fährt etwa 45 Min. bis 1 Std., von Tür zu Tür sind es mit Umstieg und Fusswegen eher 1:30 bis 2 Stunden pro Weg. Colmar ist deshalb ein ganzer Tag.
Gilt die BaselCard für Ausflüge?
Nur in den Zonen 10, 11, 13, 14 und 15 des TNW, also für Riehen, Arlesheim oder das Dreiländereck je nach Zone. Für Colmar, Mulhouse und Freiburg gilt sie nicht, sie deckt keinen grenzüberschreitenden Verkehr.
Kann man Colmar und Freiburg an einem Tag besuchen?
Mit dem Zug kaum sinnvoll. Zwischen beiden fehlt eine direkte Verbindung, und die Grenze kostet Stunden, nehmen Sie für jede Stadt einen eigenen Tag.
Wie viel Zeit braucht man für Augusta Raurica?
Etwa zwei Stunden für die wichtigsten Ruinen, drei bis vier für Museum, Römerhaus und Theater, vier bis fünf mit Kindern. Dazu kommen 15 bis 30 Minuten Fussweg ab dem Bahnhof.
Der Autor

Samuel Tschudin

Redaktor · Stadtrundgänge, Routen & Tische

Samuel hat acht Jahre lang Gruppen durch die Altstadt geführt, vom Münsterplatz bis zur Rheinpromenade. Er baut seine Routen zu Fuss und mit der Uhr in der Hand, und streicht, was in einen echten Tag nicht passt. Er schreibt lieber, dass ein Besuch den Eintritt nicht wert ist, als eine Liste zu füllen.